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Smart City & IT-Strategie · Strategie · Roadmap · Gremien

IT- und Digitalisierungsstrategie, die umgesetzt wird

Eine Strategie, die im Regal steht, hilft niemandem. Wir helfen, aus Leitbild und Rahmenbedingungen eine priorisierte Roadmap mit Kosten, Verantwortlichen und messbaren Zielen zu machen – verständlich für Verwaltungsleitung, Rat und Fachbereiche.

Ausgangslage: viele Vorhaben, wenig Reihenfolge

In den meisten Verwaltungen fehlt es nicht an Ideen, sondern an einer belastbaren Reihenfolge. OZG-Leistungen, Registermodernisierung, E-Akte, Smart-City-Projekte, Microsoft 365, KI-Pilotprojekte und der laufende Betrieb konkurrieren um dieselben Menschen und dasselbe Budget. Eine IT- und Digitalisierungsstrategie macht diese Konkurrenz sichtbar und entscheidet sie.

Dafür braucht es weniger Hochglanz als Klarheit: Wohin soll sich die städtische IT in drei bis fünf Jahren entwickeln, nach welchen Grundsätzen wird entschieden, und welche zehn bis fünfzehn Maßnahmen bringen die Stadt dorthin?

Was in eine umsetzbare Strategie gehört

Bausteine, die wir gemeinsam mit Ihnen erarbeiten
BausteinInhaltWoran man ihn erkennt
Leitbild & GrundsätzeFünf bis acht Architektur- und Beschaffungsgrundsätze, etwa „Daten vor Anwendungen“ oder „Cloud first, nicht Cloud only“Man kann damit eine konkrete Beschaffung begründen oder ablehnen
BestandsaufnahmeAnwendungslandschaft, Abhängigkeiten, Verträge mit Laufzeiten, Kosten, PersonalKündigungsfristen und Wechselzeitpunkte stehen fest
HandlungsfelderEtwa Bürgerservice, interne Prozesse, Daten & Architektur, Smart City, Arbeitsplatz, Sicherheit, KompetenzenJedes Feld hat ein Ziel, das sich messen lässt
RoadmapMaßnahmen mit Reihenfolge, Abhängigkeiten, Aufwand und Budget je JahrPasst in Haushaltsplanung und Stellenplan
GovernanceWer entscheidet über Architektur, Beschaffung und Prioritäten; wie Fachbereiche Anforderungen einbringenEs gibt ein Gremium mit klarer Tagesordnung, nicht nur einen Verteiler
KennzahlenWenige, ehrliche Kennzahlen: Online-Quote je Leistung, Durchlaufzeiten, Wiederverwendung von ServicesWerden jährlich berichtet, auch wenn sie unbequem sind

Vorgehen in vier Schritten

  1. Gespräche statt Fragebogen: Interviews mit Verwaltungsleitung, Fachbereichen, IT-Betrieb, Personalrat und Datenschutz. Erfahrungsgemäß reichen zehn bis fünfzehn Gespräche für ein ehrliches Bild.
  2. Bestandsaufnahme und Grundsätze: Anwendungslandschaft, Verträge und Abhängigkeiten auf einer Seite, dazu ein Entwurf der Grundsätze zur Diskussion.
  3. Priorisierung im Workshop: Maßnahmen werden nach Wirkung, Aufwand, Risiko und Abhängigkeiten bewertet – gemeinsam, nachvollziehbar und dokumentiert.
  4. Strategie, Roadmap, Vorlage: Ein Dokument für die Arbeit, eine Kurzfassung für die Verwaltungsleitung und eine Beschlussvorlage für die politischen Gremien.

Für Verwaltungsleitung und Rat geschrieben

Eine Strategie wird erst wirksam, wenn sie beschlossen und finanziert ist. Deshalb übersetzen wir Architekturfragen in die Sprache von Haushalt, Bürgerservice und Risiko: Was kostet es, wenn wir nichts tun? Welche Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter gehen wir ein? Was merken Bürger*innen und Mitarbeitende im nächsten Jahr?

  • Kurzfassung auf zwei Seiten, ohne Abkürzungen
  • Beschlussvorschlag mit Kosten je Haushaltsjahr
  • Barrierefreie Fassung als PDF nach PDF/UA, geprüft mit DokAudit
  • Präsentation für Ausschuss oder Rat, auf Wunsch mit uns gemeinsam vorgestellt

Fortschreiben statt neu schreiben

Die beste Strategie ist eine, die jedes Jahr ein wenig angepasst wird, statt alle fünf Jahre neu geschrieben zu werden. Wir richten die Roadmap so ein, dass Ihr Team sie selbst pflegt: als gemeinsame Liste mit Status, Verantwortlichen und Begründungen, aus der der Jahresbericht fast von selbst entsteht.

Grenzen: Für Breitband- und Mobilfunkausbau, Netze und Rechenzentrumsbetrieb sind wir nicht der richtige Partner. In der Strategie berücksichtigen wir diese Themen als Rahmen und Abhängigkeiten; die Fachplanung übernehmen Spezialist*innen.